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Biographie

1938 wurde ich in Sachsen geboren, wuchs mit Textilien als Arbeits- und Spielmaterial in der elterlichen Strumpffabrik auf und erlernte zuerst den Beruf einer Strickerin. Es folgte eine Ausbildung in Hauswirtschaft.

1957 kam ich aus der DDR in die Bundesrepublik, heiratete und bekam drei Töchter.

Ab 1973 Arbeit in der Stadtbibliothek Wuppertal. In dieser Zeit absolvierte ich berufsbegleitend eine Ausbildung als Bibliotheksassistentin.

1983, nach dem Tod meiner ältesten Tochter, musste ich durch die Erkrankung an Leukämie aus dem Berufsleben ausscheiden.

Inzwischen habe ich drei Enkelkinder, die mir durch ihr Dasein Freude bereiten und die an meinem Leben teilnehmen.

Zu allen Zeiten haben mich Textilarbeiten begleitet. Als meine Töchter erwachsen wurden, begann für mich eine neue Periode, in der kreative Arbeiten, Handspinnen und Naturfärben wichtig wurden und die zu einer siebenjährigen ehrenamtlichen Arbeit mit Patienten des Gemeinschaftskrankenhauses Herdecke führte.

Die Krankheit war der Anlass für einen viele Jahre dauernden, intensiven, inneren Lernprozess, der auch kreatives Potential freisetzte und mir ein erfülltes Leben innerhalb meiner Begrenzungen ermöglichte. Der immer neue und faszinierende, sichtbare Wandlungsprozess beim Färben mit Naturstoffen unterstützte und begleitete meine Entwicklung.

Nun, 1999, 20 Jahre nachdem ich mit dem Färben begann, gebe ich meine Erfahrungen in einem Buch weiter: "Wolle und Seide mit Naturstoffen färben - Leuchtende Farben ohne giftige Zusätze" erschien im März 1999 im AT Verlag Aarau/Schweiz. Es ist illustriert mit Computerbildern, die ich ursprünglich nur als Dokumentation der erzielten Farben für dieses Buch gedacht hatte.

Auf dieses erste Buch folgten inzwischen weitere Bücher im Jahr 2004 "Maiglöckchen - Variationen eines traditionellen Strickmusters", 2005 "Ernst Ferdinand Winkler - Ein ungewöhnlicher Dorfschmied in Sachsen - 1837 - 1925" und nun 2006 ein neues und stark erweitertes Färbebuch unter dem Titel "Naturfarben auf Wolle und Seide - Färben ohne giftige Zusätze".

Einen besonderen Bereich meines künstlerischen Ausdruckes stellen die Computerbilder dar: - Bildkreationen als Farbästhetik und Computerkunst - Gefärbte Materialien, Blüten und Objekte werden auf dem Flachbettscanner zu einem Bild gestaltet, mit passender Seide abgedeckt, am Bildschirm überprüft und in einem Format abgespeichert, das den Ausdruck am Computer und auch eine Weiterbearbeitung ermöglicht. So gelingt ein reizvoller Brückenschlag zwischen der traditionellen Technik des Färbens und moderner High-Tech in der Bildgestaltung.

Seit 1991 lebe ich in Geesthacht. Über die Möglichkeit, meine Arbeiten 1999 im Geesthachter Museum Krügersches Haus in einer Ausstellung zeigen zu können, habe ich mich gefreut. Das Krügersche Haus war ein wunderbarer Rahmen für die Schönheit, die ich präsentieren wollte.

Inzwischen war die Ausstellung im September/Oktober 1999 in der Zentralbibliothek in Wuppertal - meinem alten Arbeitsplatz - und im November/Dezember in der ABRAXAS Textilwerkstatt in Weimar. An allen Plätzen wurde die Ausstellung mit Freude und Anerkennung betrachtet.

Ein Höhepunkt ist die Ausstellung in der Kirche von Bennungen vom 8.September bis 4. November 2001. Der schlichte und schöne Kirchenraum bringt die Schönheit der Farben auf besondere Weise zur Geltung.

Am 22.September 2002 wurde meine letzte Ausstellung unter dem Titel "Farbkreationen - Leben mit Farben gestalten" im Museum Krügersches Haus in Geesthacht eröffnet.

Inzwischen präsentiere ich keine Ausstellungen mehr, man kann mich aber in meiner Wohnung nach Voranmeldung besuchen und meine Arbeiten dort sehen und auch kaufen.
Färbekurse kann ich ebenfalls nicht mehr anbieten. Die Bücher sind eine gute Möglichkeit, mein Wissen trotzdem weiterzugeben.



Denken Sie manchmal an den Tod? In dieser Zeit der Verunsicherung durch Krieg und Terror sind die Gedanken an den Tod deutlicher spürbar in unserem Leben, als in guten Zeiten. Der Tod aber ist Teil unseres Lebens in jedem Moment.

Gedanken und Texte über den Tod