
Neuerscheinung
im März 2005 bei Books on Demand
und ab sofort bei mir lieferbar:
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Ernst
Ferdinand Winkler - ein ungewöhnlicher Dorfschmied
in Sachsen -
1837-1925
Herausgegeben von Dorothea Fischer |
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Hardcover mit Lesebändchen,
17 x 22 cm,
300 Seiten,
66 Abbildungen,
84 Originaldokumente und -Buchseiten,
ISBN 3-8334-2098-7 € 36,90
Erscheinungstermin: März 2005
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Das
Buch zeichnet das Bild eines ungewöhnlichen Mannes - des
Urgroßvaters der Verfasserin - seiner Familie und seines
Berufs als Dorfschmied im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert.
Eine Auswahl seiner Lieder und Gedichte, ca. 540 Strophen seines
selbstverfassten Lebenslaufes, zahlreiche Fotos und Abbildungen,
Dokumente und Original-Buchseiten vermitteln einen lebendigen
Eindruck. Ein kurzer geschichtlicher Hintergrund des Dorfes, der
Frömmigkeit von E. F. Winkler und persönliche Erinnerungen
aus der Familie runden das Bild ab. Ein ansprechendes und bemerkenswertes
Buch.
Ernst Ferdinand Winkler ca. 1862
Ernst
Ferdinand Winkler 1922 
Inhaltsverzeichnis
Einige
der vielen Fotos und Abbildungen sind hier eingefügt.
–
1 – Vorbemerkungen S. 7
– 2 – Kaufungen – unsere Herkunft S. 9

– 3 –
Der Dorfschmied und seine Aufgaben im 19. Jahrhundert S. 14

– 4 – Ernst F. Winkler und Ernestine Wilhelmine, geb.
Lindner S. 21

Der Backtag
in der Schmiede •24

–
5 – Mein Lebenslauf (in 878 Strophen, handgeschrieben, von
E. F. W.) S. 31
Vorwort. •31
Der Geburts- und Tauftag. •32
Das Kindesalter. •38
Das Jünglingsalter. •43
Meine Reise nach Dresden und mein Aufenthalt daselbst. •53
Meine Heiratsgeschichte. Einleitung. •63
Das erste Zusammentreffen. •63
Die Wartezeit. •66

Der Brautstand.
•76
Der Hochzeitstag. •82
Der Einzug. •86

Gebet
bei der Verlobung unsrer Kinder. •152
Nachruf. •173
Schluss meines Lebenslaufes. •184

Nachschrift
seiner Tochter Bertha Theresia •190
– 6 – Harre des Herrn – Geistliche Lieder u.
Gedichte, Originalseiten, S. 193
– 7 – Zum geschichtlichen Hintergrund der Frömmigkeit
von E. F. W. S. 226
– 8 – Das gemeinschaftliche Testament S. 230

–
9 – Lebenslauf Mstr. Christian Gottlieb Winklers, Vater
von E. F. W. S. 242
– 10 – Lebensdaten von E. F. Winkler und Ernestine
W., geb. Lindner S. 246
– 11 – Nachkommen bis zur Generation ihrer Enkel S.
249

–
12 – Dokumente aus dem Leben von E. F. Winkler und Ernestine
S. 257
— Anhang — S. 293
– 13 – Wort- und Begriffserklärungen S. 294
– 14 – Literaturhinweise S. 296
– 15 – Raum für Notizen S. 298
Vorbemerkungen
Als
ich im Sommer 2003 zum 70. Geburtstag meines Bruders Christian
in Kaufungen in meinem Elternhaus war, zeigte mir mein Neffe,
der Schmiedemeister Matthias Rüger, Christians Sohn, viele
alte Dokumente, die zur Schmiede unserer Vorfahren mütterlicherseits
und ihrer Geschichte gehören. Matthias hat die Schmiede 1989,
noch vor der „Wende“, von seinem Großonkel,
Schmiedemeister Rudolf Winkler, dem Bruder meiner Mutter, gekauft,
aber erst im Jahr 2003 wurden ihm diese zum Teil sehr alten Dokumente
übergeben.
In den folgenden Wochen habe ich die Dokumente – beginnend
mit dem Jahr 1696 – für Matthias digitalisiert und
dabei einen intensiven Einblick in die Familiengeschichte erhalten.
Von unseren Urgroßeltern Ernst Ferdinand und Ernestine Wilhelmine
Winkler lag ein Testament mit drei Nachträgen dabei, das
mich sehr berührt hat, und das ich für ein Zeitzeugnis
von Interesse halte. Dieses Testament war für mich der Beweggrund,
weiter zu forschen, und ich nahm den bevorstehenden 70. Geburtstag
meines Bruders Reinhard im Jahr 2004 zum Anlass, ein Buch für
die Familie zusammenzustellen und es Reinhard zu widmen. Meine
älteste Schwester Marie hat mich darin bestärkt und
mir vieles erzählt, was für mein Vorhaben wesentlich
war.
Von meinem Cousin Prof. Dr. theol. Eberhard Winkler erhielt ich
bei meinen Recherchen den Hinweis, dass Kopien eines handgeschriebenen
Lebenslaufs unseres Urgroßvaters Ernst Ferdinand Winkler
existieren, er hat mir eine Kopie zugänglich gemacht, wofür
ich ihm besonders dankbar bin. Dieser Lebenslauf bringt seine
tiefe, vom Pietismus geprägte Frömmigkeit zum Ausdruck,
deren geschichtlichen Hintergrund Eberhard Winkler auf den Seiten
228 - 230 beschreibt.
Mein Cousin Schmiedemeister Joachim Winkler hat einen Beitrag
über die Aufgaben des Dorfschmiedes im 19. Jahrhundert beigetragen,
er findet sich auf den Seiten 14 -17.
Viele Familienangehörige haben mir kleine Eindrücke
und Begebenheiten aus dem Leben von Ernst Ferdinand und Ernestine
Wilhelmine erzählt und mir mit Informationen, Fotos und Gedichten
weitergeholfen. Ich denke, dass die Erzählungen der Nachkommen
– und vor allem die Aufzeichnungen meines Urgroßvaters
– einen Eindruck von diesen für dörfliche Verhältnisse
ungewöhnlichen Menschen vermitteln können.

Die Familie
mit vier von neun Kindern ca. 1874
Freunde
haben mich darin bestärkt, das Buch zu überarbeiten
und nun in einer erweiterten Form der Öffentlichkeit zu übergeben.
Die Rechtschreibung war dabei ein Problem, wobei zu bemerken ist,
dass unser Urgroßvater seine Aufzeichnungen nach der damaligen
Rechtschreibung fast fehlerfrei zu Papier gebracht hat. Ich habe
mich mit Blick auf die nachfolgenden Generationen weitgehend für
die neue Rechtschreibung entschieden, sofern sie den Inhalt nicht
verfälscht.
Das
vorliegende Buch erhebt keinen Anspruch darauf, fehlerfrei zu
sein. Das Buch will erzählen, Interesse wecken und Erinnerungen
an die Menschen in dieser längst vergangenen Zeit bewahren.
Die angeschnittenen Themen können in diesem Rahmen nicht
ausführlich behandelt werden. Im Anhang finden sich zum besseren
Verständnis einige Begriffserklärungen und Literaturhinweise.
– Nicht alle technischen Probleme konnte ich zu meiner Zufriedenheit
lösen.
Ich
bedanke mich von Herzen bei allen, die zum Gelingen des Buches
durch Informationen, Erzählungen, Fotos, Kopien, Dokumenten
und Korrekturen beigetragen haben. Besonders bedanke ich mich
bei Matthias, der den Beginn dieser Arbeit durch sein Vertrauen
und die vielen Originaldokumente ermöglicht hat. Matthias
hat mir außerdem viele Informationen aus seinen Nachforschungen,
der Kaufunger Dorfchronik, den Kirchenbüchern, den Aufzeichnungen
Kaufunger Pfarrer und den Aufzeichnungen meines Vaters Johannes
Rüger weitergegeben.
Geesthacht
im Januar 2005
Dorothea Fischer, geb. Rüger
Zur
Buchbesprechung von Dr. Friedrich Jacob und Dr. Markus
Hein
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